Zeiten ändern sich. Wir bleiben.
Energie ist mehr als Strom aus der Steckdose. Sie ist Licht am Morgen, Wärme am Abend und Bewegung, wenn wir vorankommen wollen.
In Muri beginnt alles vor über 120 Jahren: Grossrat Jean Villiger nutzt den Aspiweiher zur Stromproduktion und versorgt erste Haushalte und Firmen mit Energie. Es ist die Zeit kleiner Werke, mutiger Ideen und eines klaren Ziels: die Schweiz zu elektrisieren. Was damals mit einzelnen Leitungen und ersten Glühbirnen anfängt, ist heute ein hochmodernes und komplexes Energiesystem.
Als die Einwohnergemeinde 1918 das Elektrizitätswerk von Villiger übernimmt, schlägt die Geburtsstunde der Energie Freiamt, die allerdings noch bis 1996 Elektrizitätswerk Muri heisst.
Vieles hat sich in im Laufe seiner Geschichte geändert. Doch eines ist sich gleichgeblieben: unsere Nähe zur Region. Wir sind im Freiamt zu Hause. Das verpflichtet.
Wir kennen die Herausforderungen von heute und gestalten die Lösungen von morgen. Mit erneuerbaren Energien, intelligenten Netzen und einem klaren Ziel: eine sichere und nachhaltige Energieversorgung für alle. Für Haushalte und Unternehmen. Für kommende Generationen.
Energie Freiamt. Ein Leben lang.
So geht Geschichte – Energie im Freiamt
Ab ca. 1890 – Beginn
Noch wird in der Küche – wie hier bei Berty Laubacher 1896 – mit Holz gekocht und keiner der Haushalte in Muri wird mit Strom versorgt, aber die Elektrizität hält langsam Einzug in die Schweiz. Erste lokale Werke entstehen. Strom bringt vor allem Licht – und grosse Erwartungen. Foto: Archiv Stenz / © Murikultur
1900-1930 – Aufbruch
Die Technik entwickelt sich rasant. Elektrizität wird Teil des Alltags. Auch in Muri entsteht 1904 ein erstes Netz. Bild: Das Laufwasserkraftwerk Beznau nimmt 1902 seinen Betrieb auf. Foto: AEW
1930-1970 – Wachstum
Netze werden verbunden. Infrastruktur wird ausgebaut. Strom wird zur Grundlage von Wirtschaft und Gesellschaft. Bild: Blick in die Werkstatt von Grolimund in Muri 1947. Foto: Archiv Stenz / © Murikultur
1970-2000 – Stabilität
Versorgung wird professionell organisiert. Netze werden sicherer, leistungsfähiger – und zunehmend unterirdisch. 1996 wird aus dem EW Muri die Energie Freiamt AG. Das Bild zeigt den Umzug des EWM ins neue Werksgebäude an der Seetalstrasse in Muri 1969. Foto: Energie Freiamt
Ab 2000 – Wandel
Erneuerbare Energien gewinnen an Bedeutung. Netze werden digital. Neue Anwendungen entstehen. Die Energie Freiamt baut ihre Netzinfrastruktur (im Bild: Verlegen eines Stromkabels) laufend aus. Foto: Energie Freiamt
Heute – Vernetzung
Produktion wird dezentral, Systeme werden komplexer, die Anforderungen steigen. Die Energie Freiamt bleibt die verlässliche Partnerin in der Region – auch für Solarenergie. Sie betreibt sechs eigene Photovoltaikanlagen, die Strom für rund 50 Haushalte produzieren. Foto: Energie Freiamt
Fortsetzung folgt …